Putty und Plink

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Der Raspberry Pi und auch alle anderen Linux-Rechner lassen sich leicht mit Putty und Plink fernsteuern. Beide Programme gibt es hier.

Nach dem Download erstellt man einen Ordner und legt beide Programme hinein. Installiert werden müssen sie nicht.

Zunächst muss erstmal Putty funktionieren.

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hier tragen wir die IP, den Port 22 ein, wählen SSH und geben der Verbindung einen Namen. Danach können wir die Einstellungen abspeichern. Ein Klick auf “Open” bringt uns auf die SSH-Konsole.

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Wenn es, nach Eingabe von Nutzernamen und Passwort, so aussieht haben wir alles richtig gemacht.

Eventuell ist das SSH auf seinem Rasperry noch nicht eingeschaltet. Das ist aber schnell gemacht:

sudo raspi-config

dort unter “Advanced Options”.

Nun kann man eine Verknüpfung erstellen, die Plink aufruft und einen Befehl als Option mitgibt, z.B. einen Neustart.

C:\putty\plink.exe -pw XXXXXX -ssh pi@192.168.1.104 sudo reboot

Plink wiederum startet dann Putty, loggt sich ein und übergibt den Befehl. XXXXXX muss durch das richtige Passwort ersetzt werden, die IP und eventuell der Benutzername (pi) müssen auch angepasst werden.

Dieses Konstrukt hat natürlich auch zwei Nachteile. Das Passwort liegt im Klartext in den Verknüpfungen und jeder mit physischem Zugang zum PC kann auf die Verknüpfung klicken (auch man selbst aus Versehen).

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Der Vorteil: man kann ellenlange Befehle in eine Textdatei schreiben und Plink anweisen den oder die Befehle in dieser Datei abzuarbeiten.
Dazu legt man im gleichen Ordner in dem sich Putty und Plink befinden eine Textdatei mit den Befehlen an und ruft Plink dann so auf:

C:\putty\plink.exe -pw XXXXXX -ssh pi@192.168.1.104 -m meinetextdatei.txt
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Mehrere Befehle werden einfach jeweils in eine neue Zeile geschrieben.