Arduino, Blinkende LED

Eine beliebte Anfängerschaltung ist die blinkende LED. Sie ersetzt das in Programmiersprachen allseits beliebte “Hallo Welt”.

Bevor man aber anfängt Bauteile an den Arduino anzuschließen sollte man einige wenige Grundkenntnisse besitzen.
Der Arduino besitzt 14 digitale Ein/Ausgänge. Ob ein IO-Port Eingang oder Ausgang sein soll, wird später im Sketch mit dem Befehl pinMode festgelegt.
In unserem Beispiel verwenden wir den Pin 6. Das hat keinen tieferen Sinn, jeder andere Pin täte es auch.  Als Ausgang liefert der Pin bei 5V maximal 40mA. Damit uns weder LED noch Arduino durchbrennen benötigen wir für die LED noch einen Vorwiderstand.

Wie bestimmt man nun den Wert des Widerstandes?

Dabei hilft uns das gute, alte Ohmsche Dreieck weiter.  Wie und warum man das so rechnet, kann man hier nachlesen. Für Eilige gilt:

(Ausgangssspannung des Pin – Betriebsspannung der LED) / max. Strom der LED in Ampere.

bei einer LED mit 1,7 V und 20 mA sähe die Rechnung dann so aus:

(5V – 1,7V) / 0,02 Ampere = 165 Ohm

Das ist der Minimalwert für den Widerstand, bei dem die die LED ihre maximale Helligkeit, aber auch ihre kürzeste Lebensdauer erreicht. Daher empfiehlt es sich, gleich mit der Hälfte (10 mA)  zu rechnen, was dann 330 Ohm ergibt. Weitere Infos über Widerstände und die Bedeutung der Farbringe kann man hier nachlesen.

LEDs sind, wie der Name schon sagt, Dioden und funktionieren daher nur in eine Richtung. Sollte die Schaltung nicht funktionieren, kann man die LED, um zu testen ob sie richtig gepolt ist, einfach mal andersrum aufs Breadboard stecken. Kaputt geht sie davon nicht. Weitere Infos über Leuchtdioden kann man hier nachlesen.

Nun stecken wir die Schaltung zusammen. Ein Leiter von Pin6 zum Widerstand, vom Widerstand zur LED, von der LED ein Leiter zurück zum Arduino und dort in einen der Anschlüsse die mit GND gekennzeichnet sind.
Fertig.
Jetzt noch den folgenden Code in einen Sketch kopieren und auf den Arduino laden…

sketch

…und schon blinkt die LED.

Top